Die Verwaltung von Inhalten auf einer Webseite bringt anspruchsvolle Aufgaben mit sich. Ohne ein geeignetes System stehen die dafür Verantwortlichen schon zu Beginn vor dem Problem, gleichzeitig Design und Inhalt der Seite erstellen zu müssen. Und immer dann, wenn vorhandene Inhalte veraltet sind oder neue dazukommen, muss die Seite wieder aufwändig gepflegt werden, damit das bestehende Design nicht durch die Aktualisierung des Inhalts zerstört wird.
Eine Lösung hierfür bietet ein Content Management System (CMS): Nach einmaliger Anpassung an das gewünschte Design besteht fortan die Aufgabe der Verantwortlichen nur noch in der Erstellung neuer Inhalte - die Übernahme in das bestehende Design übernimmt das CMS.
Aber ein CMS kann noch mehr: Zum Beispiel werden veröffentlichte Inhalte, die nicht mehr aktuell sind, automatisch ausgeblendet. Auch die Zusammenarbeit mehrerer Autoren wird dank klarer Benutzerstrukturen zum Kinderspiel.
Ein Content Management System (CMS) ist eine Software, mit deren Hilfe sich Inhalte erstellen und verwalten lassen. Mit ihrer Hilfe werden die Inhalte einer Webseite aber auch die Inhalte anderer Publikationswege aufbereitet - egal ob Email oder Printmedium.
Folgende Merkmale kennzeichnen ein CMS:
Inhaltserstellung ohne Programmierkenntnisse
In einer grafischen Benutzeroberfläche können Autoren Texte schreiben, Bilder und Multimedia-Daten einfügen, Inhalte zeitlich steuern und vieles mehr. Diese Oberfläche ist nicht komplizierter als gängige Anwendungen für die Textverarbeitung und kann mit einem Webbrowser bedient werden - mit einem CMS lässt sich leicht eine umfangreiche dynamische Webseite aufbauen und pflegen.
Trennung von Inhalt, Struktur und Design
Die Teilung der drei Grundbestandteile Inhalt, Struktur und Design durch ein CMS bringt entscheidende Vorteile:
Nach der einmaligen Erstellung des gewünschten Designs können jederzeit alle Inhalte angepasst und neue Seiten hinzugefügt werden - die Umsetzung des Designs übernimmt das CMS. Wird andererseits das Design oder die Struktur einer Webseite verändert, können die vorhandenen Inhalte direkt in das neue Erscheinungsbild übernommen werden.
Konfigurierbare Zugriffsbeschränkung
Den Benutzern eines CMS können verschiedene Rollen und Berechtigungen zugewiesen werden. Damit ist ein klar gegliederter Workflow für die Inhalte möglich - beispielsweise durch den Aufbau einer Hierarchie mit kreativen Autoren und redigierenden Redakteuren.
Dynamische Inhalte für Webseiten
Modulare Erweiterungen eines CMS durch Foren, Umfragen, Online-Shops, Suchfunktionen und vieles mehr erlauben die Bereitstellung verschiedenster Mehrwertdienste. Über eine Schnittstelle lassen sich individuell entwickelte Module einbinden. Ein gutes CMS lässt sich damit an nahezu jede Anforderung eines Unternehmens anpassen.
Inhalte einer Webseite 'just in time'
Die Publikation von Inhalten ist zeitlich genau steuerbar. Informationen werden zunächst aufbereitet und gegebenfalls freigegeben um anschließend zu einem definierten Zeitpunkt über einen bestimmten Zeitraum publiziert zu werden. Das CMS gewährleistet bestmögliche Aktualität der angebotenen Inhalte.
Content Management mit TYPO3
TYPO3 ist ein umfangreiches Open-Source CMS mit zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten.
Open Source Systeme lassen sich im Vergleich zu kommerziellen Systemen weitreichender anpassen, da durch offenliegende Quelltexte auch tiefgreifende Änderungen möglich sind. Dadurch bieten sie den Vorteil größerer Investitionssicherheit, da Weiterentwicklung und Anpassung des Systems nicht von einem Unternehmen oder Anbieter abhängen.